Fachoberschule (FOS)

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Fachoberschule – Wirtschaft und Verwaltung
Zweijährige Höhere Berufsfachschulen

Fachoberschule – Wirtschaft und Verwaltung

Die Fachoberschule ist eine Schule, die den Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife in Verbindung mit einer ersten Orientierung im beruflichen Umfeld ermöglicht.

Die Berufsausbildung in der Fachoberschule findet im ersten Jahr an drei Tagen in einem Praktikumsbetrieb und an zwei Tagen in der Schule statt und ist im zweiten Jahr vollzeitschulisch organisiert. Sie hat durch das Praktikum sowie den handlungsorientierten Unterricht in kleinen Lerngruppen einen hohen Praxisbezug.

 

Ziel der FOS ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Aufnahme und erfolgreichen Beendigung eines Studiums zu befähigen. Neben der Erweiterung der Allgemeinbildung und der Stärkung der Fähigkeit für ein lebenslanges Lernen soll die Verbindung von wissenschaftlichen und fachtheoretischen Inhalten einen Vorgeschmack auf das Hochschullernen darbieten. Die Auswahl, Aufbereitung und Vermittlung der Unterrichtsinhalte erfolgt in Übereinstimmung mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule.

 

Aufnahme:

In die Fachoberschule kann aufgenommen werden, wer die folgenden Nachweise erbringt:

– den Mittleren Abschluss mit mindestens befriedigenden Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch, wobei in keinem der genannten Fächer die Leistungen schlechter als ausreichend sein dürfen oder das Zeugnis der Versetzung in die Einführungsphase einer öffentlichen oder staatlich anerkannten gymnasialen Oberstufe oder einen qualifizierenden Realschulabschluss,

– die Eignungsfeststellung der abgebenden Schule,

– die schriftliche Zusage, dass die fachpraktische Ausbildung sichergestellt ist,- eine Bescheinigung über die Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit oder Schullaufbahnberatung durch die abgebende Schule,

– eine Erklärung, ob schon einmal eine FOS besucht wurde,

– eine Erklärung, ob schon einmal Prüfungen an einer FOS abgelegt wurden.Der Antrag auf Aufnahme ist bei der Fachoberschule, bis spätestens zum 31. März des Aufnahmejahres schriftlich zu stellen.

In Zweifelsfällen kann eine Eignungsfeststellung erfolgen.

 

Ablauf:

Im ersten Jahr (11. Klasse) wird allgemeiner und fachtheoretischer Unterricht erteilt und eine fachpraktische Ausbildung in Form eines gelenkten Praktikums durchgeführt. Die Schüler sind von Montag bis Mittwoch im Praktikum und Donnerstag und Freitag in der Schule. Die Schülerinnen oder Schüler sind in der 11. Klasse zugleich Praktikantinnen oder Praktikanten. Sie schließen einen Vertrag mit einer Praxiseinrichtung ab und erhalten dort ihre fachpraktische Ausbildung. Die tägliche Arbeitszeit richtet sich nach den gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen.

Das Praktikum dauert vom 1. August bis zum Ende der vorletzten Woche vor den Sommerferien. Den Praktikantinnen und Praktikanten steht Jahresurlaub nach den gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen zu. Der Jahresurlaub ist in den Schulferien in Anspruch zu nehmen.

Im 2. Jahr (12. Klasse) erfolgt eine fachtheoretische Ausbildung in der Schule.

Abschluss:

Die Abschlussprüfung findet am Ende des letzten Ausbildungshalbjahres statt und

besteht aus einem schriftlichen und in der Regel einem mündlichen Prüfungsteil. Jeder Prüfling wird, wenn nötig, in maximal zwei Fächern mündlich geprüft.

Der schriftliche Prüfungsteil (zentrale Prüfung) beginnt in der Regel frühestens am 2. Mai. Die Termine für den schriftlichen Prüfungsteil, das Ende des Unterrichts und der Zeitraum für den mündlichen Prüfungsteil werden vom Kultusministerium festgelegt.

Schriftliche Prüfungsfächer sind Deutsch, Englisch, Mathematik und die Fachrichtung des Schwerpunktes (Wirtschaft und Verwaltung)

Soziales Miteinander und angenehmes Lernklima

Unsere Schule ist ein Ort des sozialen Miteinanders. Sie ist ein Ort der Partizipation junger Menschen.

Sie lernen bei uns, dass Sie Ihre Schule mitgestalten können und dass Ihre Anregungen gehört werden. Die überschaubare Größe der Schule und die kleinen Klassen fördern die persönliche Ansprache. Sie sowie ihre Eltern erhalten in regelmäßigen Abständen eine aussagekräftige Rückmeldung über den Lernerfolg.

Auch werden im zweiten Jahr ergänzende Lehr- und Lernarrangements organisiert (Förderkurse), um Defizite auszugleichen und eine optimale Förderung zu gewährleisten.

Außerdem steht Ihnen eine eigene Online-Lernplattform »CONSELES« zur Verfügung.